Montag, 31. August 2015

Pressekonferenz ade

Aus Sicht der Journalisten ist das klassische PR-Instrument Pressekonferenz heutzutage nicht mehr allzu wichtig; ihnen fehlt schlicht angesichts hoher Arbeitsbelastung und starken Zeitdrucks die Zeit dazu.
Sehr wohl aber erkennen die Journalisten in der Mehrheit, dass PR-Agenturen und Pressesprecher wichtiger geworden sind für ihre tägliche Arbeit. Sie sehen aber auch ein bedenkliches Verschwimmen der Grenzen zwischen PR und Journalismus und in der Folge einer Gefährdung der Medienglaubwürdigkeit, so die ECCO-Studie zur Zukunft des Journalismus, an der sich im Sommer 2015 450 Journalisten beteiligten.
  • Für die PR-Seite bedeutet dies mehr Aufwand, nämlich mit den wirklich wertigen Themen den direkten Kontakt suchen zu den Medientiteln oder Newsplattformen, über die die eigenen Zielgruppen adressiert werden können.
  • Mittelfristig bedeutet der Schrumpfkurs klassischer Medien für die PR-Seite, dass mehr (Direkt-) Kanäle genutzt werden müssen, um die Zielgruppen zu erreichen, und das in Zeiten fragmentierter Zielgruppen und fragmentierter Kanäle.

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